Soziales Lernen

Die Förderung der Sozialkompetenz zählt zu den allgemeinen Bildungs- und Lehraufgaben unseres Lehrplans und fließt in den täglichen Regelunterricht ein.
Unsere Schule setzt seit ihrer Entstehung auf die positiven Auswirkungen eines eigens dafür konzipierten Unterrichtsfaches auf Arbeitsatmosphäre und Schulklima.

Was ist Soziales Lernen?
Soziales Lernen ist ein lebensbegleitender Lernprozess und findet überall statt, wo Menschen sich begegnen und miteinander in Interaktion treten.
Es zielt auf den Aufbau positiver Beziehungen und die Fähigkeit, das eigene Tun zu reflektieren und sich selbst und andere wahr- und anzunehmen. Soziales Lernen trägt dazu bei, Unterschiede zu respektieren und miteinander wertschätzend, rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst umzugehen.
Die positive Gestaltung sozialer Beziehungen ist die Grundlage aller Lehr- und Lernprozesse. Beziehungen ermöglichen ein vertrauensvolles und wertschätzendes Miteinander, prägen das subjektive Wohlbefinden, fördern Vertrauen und haben Einfluss auf Lernmotivation und Arbeitsfähigkeit.
Soziales Lernen ist ein integraler und wesentlicher Bestandteil des Unterrichts. Soziales Lernen findet immer statt.

Inhalte
Stärkenportfolio
Das Stärkenportfolio ist eine Mappe, in der Schülerinnen und Schüler ihre außerschulischen und schulischen Dokumente des Erfolges (z.B. Urkunden, tolle Aufsätze, Fotos von besonderen Werkstücken, …) sammeln, reflektieren und sichtbar machen. Selbsteinschätzung und Feedback ihres Handelns tragen wesentlich zur Stärkung des Selbstvertrauens bei.
Das Stärkenportfolio kann eine Grundlage für weitere schulische oder berufliche Entscheidungsfindungen bilden.

Coaching
In von Pädagoginnen und Pädagogen betreuten Kleingruppen werden in jedem Semester individuelle Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler erhoben und bearbeitet.

Personale und soziale Kompetenzen stärken
Kompetenzfelder wie Kommunikation, Kooperation, Konfliktmanagement, soziale Verantwortung oder situationsgerechtes Auftreten zählen zu den personalen und sozialen Kompetenzen, die fachliche Kompetenzen erweitern und ergänzen.
Fachliche Kompetenzen alleine entsprechen nicht den Anforderungen unserer Gesellschaft. Von den jugendlichen Schulabgängern werden sowohl fachliche, als auch soziale und personale Kompetenzen erwartet, um in der Arbeitswelt bestehen zu können.

Qualitätssicherung

Fortbildungen zum Thema, ein schulautonomer Lehrplan, sowie kollegiale Zusammenschau und Vernetzung sichern die Weiterentwicklung der fachlichen Inhalte.

Weiterführender Link

Özeps, das Österreichische Zentrum für Persönlichkeitsentwicklung und soziales Lernen, bietet auf seiner Homepage Informationen, Fortbildungsveranstaltungen und wertvolle Tipps zum Thema an.

www.oezeps.at