Peace Peers – Mediation für ein gutes Schulklima

An unserer Schule legen wir einen hohen Wert auf ein friedvolles Miteinander. Wo Menschen zusammenkommen, gibt es aber auch Konflikte. Um diese schnell und langfristig zu lösen, wurde bei uns ein besonderes Programm ins Leben gerufen – die Peace Peers.

Mediation, ein freiwilliges Verfahren zur Streitbelegung, beinhaltet immer eine Konfliktpartei – zwei oder mehr Personen, die sich im Streit befinden – und zwei allparteilichen Vermittlerinnen oder Vermittlern. Das Besondere bei uns: Die Vermittlerinnen und Vermittler – die Peace Peers – sind keine Lehrkräfte sondern ausgewählte Schülerinnen und Schüler, die in der dritten und vierten Klasse eine umfangreiche Mediationsbildung absolviert haben und den Streitenden auf gleicher Ebene begegnen können.

Die Ausbildung verläuft über zwei Jahre. In der dritten Klasse wird grundlegend mit der Vermittlung wichtiger Kommunikationsmittel begonnen und die Schülerinnen und Schüler bekommen eine Reihe von Werkzeugen, um erfolgreich und direkt bei Konflikten intervenieren zu können. Im darauffolgenden Jahr werden die fünf Phasen der Mediation gelernt und mittels Rollenspielen geübt und gefestigt.

Das Training ist zeitintensiv, aber sehr abwechslungsreich gestaltet. Die Treffen für jedes Modul finden im 3-Wochentakt in der Schule zum Üben statt.  Es werden auch intensive Seminarblöcke, ein Wochenendausflug nach Leibnitz und Schulübernachtungen durchgeführt, um angemessen in die Materie eintauchen und als Gruppe zusammenwachsen zu können. Jedes Modul beinhaltet unterschiedliche Gruppenspiele und Aktivitäten, damit in der anspruchsvollen Ausbildung auch der Spaß nicht zu kurz kommt.

Am Ende des ersten Ausbildungsjahres sind die Schülerinnen und Schüler fertige Streitschlichterinnen und Streitschlichter. Sie erhalten am Ende des Schuljahres ein entsprechendes Zertifikat. Wird auch das zweite Ausbildungsjahr absolviert, sind die fertigen Peace Peers für Mediationen in der Schule einsetzbar. In vielen weiterführenden Schulen sowie auch bei beruflichen Ausbildungen werden in Mediation ausgebildete Schülerinnen und Schüler bei Bewerbungen oftmals bevorzugt.

Hinter den Peace Peers steht ein großes Team an Lehrkräften und einer Betreuerin, die nicht nur die Ausbildung anleiten, bei Problemen und besonders schwierigen Fällen unterstützen und immer als Ansprechperson für unsere Mediatorinnen und Mediatoren zur Verfügung stehen, sondern auch gerne per E-Mail (nach dem Muster nachname.vorname@klusemann.at) Ihre Fragen beantworten, die Sie noch zu den Peace Peers haben.

Klusemann-Buddys

Das Buddy-System trägt schon seit Jahren dazu bei, dass sich Schülerinnen und Schüler, die in die ersten Klassen an unsere Schule kommen, gut einleben und wohlfühlen können.

Die Buddys aus den vierten Klassen und der Oberstufe bereiten sich in Workshops auf ihre Aufgabe vor, für die Neulinge bestmöglich da zu sein. Sechs bis sieben „Große“ begleiten dann die Erstklässler von ihrem zweiten Schultag an mit Schulhausführung, Kennenlerntag, Pausenbesuchen und ihrer Bereitschaft, in freudigen und schwierigen Situationen einfach da zu sein, durch ihr erstes Schuljahr.

Ausgebildet und betreut werden die Buddys von Marina Bayer, Ute Lattinger-Böhm, Barbara Rappold und Elisabeth Zach.

Ein großes Danke an unsere heurigen Buddys:

1a: Larissa Weinhandl, Nina Simo, Raphael Kremser, Anna Ster, Lena Weiß, Katharina Reiterer

1b: Heidi Wagner, Mila Rechberger, Livia Klima, Elena Horak, Larissa Strauß, Berma Senic

1c: Emmah Maradona, Kaleb W. Lamb, Melina Muslic, Ylvi Kern, Maryam Wali, Clara Berger

1d: Liesbeth Wichmann, Mira Bodner, Alma Trattner, Paula Stubenrauch, Sarah Kerschbaumer, Verena Writzl