48. Österreichische Chemieolympiade Landeswettbewerb

Veröffentlicht am 29. Mai 2022

Endlich war es heuer wieder möglich! Der Landeswettbewerb der Chemieolympiade durfte wieder in Präsenz stattfinden! Auch wenn dies für das Vorbereitungsteam wieder viel Arbeit bedeutete, war dies ein wichtiger Schritt für den wieder stattfindenden Praxisbewerb, denn Chemie rein online – da fehlt einfach was. Aber nicht nur die Durchführung der Praxis, sondern auch, dass sich Schüler:innen aus der ganzen Steiermark, die ein gemeinsames Interesse verbindet, wieder treffen können und gemeinsam Zeit verbringen war ganz toll.

Und wir waren dabei! Stolz kann ich sagen, dass die Chemieolympiade an unserer Schule nicht untergangen ist, wie an manch anderen Schulen. Ein zwar kleines, aber feines Grüppchen trifft sich nachmittags, um sich zusätzlich zum Unterricht mit Chemie zu beschäftigen und drei davon haben uns beim Landeswettbewerb vertreten und tolle Platzierungen erreicht:

Donauer Noah sensationeller 8. Platz, Tessaro Johann toller 20. und Patricia Strohmaier guter 40. Platz! (alle drei 6a-Klasse)

Ich gratuliere allen Dreien ganz herzlich zu ihren Leistungen, aber freue mich vor allem, dass sie bereit waren sich mit anderen zu messen und am Bewerb teilzunehmen, denn alle, die sich dieser Herausforderung stellen haben gewonnen!

Und die Herausforderungen sind wirklich nicht ohne: vormittags drei Stunden Theorie, nachmittags die Praxis – ein anstrengender Tag.

Und dabei sind ganz unterschiedliche Aufgaben zu lösen, natürlich auch aus Bereichen, von denen man in der 6. Klasse noch nichts gehört hat. Aber ein paar Beispiele zum Wasser und einige Berechnungen und Reaktionsgleichungen zu unserem Bargeld waren gut machbar. So bestehen unsere Cent-Stücke ja nicht nur aus Kupfer, es wurde aber berechnet, welchen Wert eine 1-Cent.Münze hätte, wäre sie aus reinem Kupfer. Weiter ging es zur Chemie des  Aluminiums, das früher ja im 10-Groschen-Stück verwendet wurde. Außerdem wurde rechnerisch bewiesen, um welches Element es sich beim fiktiven Columbium (das Erz Columbit wird für die Münzherstellung verwendet) wirklich handelt und so einige Reaktionsgleichungen aufgestellt. Das Blei in seinen unterschiedlichen Oxidationsstufen wurde schon schwieriger und die Terpene und Phenylpropanoide, garniert mit NMR-Spektroskopiebeispielen, war für 6.Klassler noch ein spanisches Dorf.

Da waren die EDTA-Titration und das Tüfteln, welches Ion sich in welcher unbekannten Lösung befindet, richtig entspannend.

Ich hoffe, die Olympiade war für euch ein tolles Erlebnis und ihr bleibt weiter dabei! Vielleicht könnt ihr durch eure Begeisterung auch andere noch davon überzeugen, dass Chemie Spaß macht!

Doris Strauß

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