Vortrag über TCM und andere medizinische Themen

Veröffentlicht am 23. Juni 2021

Nachdem der menschliche Körper in diesem Schuljahr eines der Hauptthemen in Biologie war, luden Frau Haller und Frau Stelzl unseren Vater (Dr. Robert Trnoska) zu uns in die Klasse (4a) ein. Frau Osou und einige SchülerInnen der 6b schlossen sich uns an.

Wer wollte, hatte die Möglichkeit Fragen zu stellen. So wurde z.B. nachgefragt, welche Ausbildung man braucht, um in Österreich akupunktieren zu dürfen (In Österreich ist dies nur ÄrztInnen und Hebammen gestattet, in Deutschland und in der Schweiz gibt es auch akupunktierende Heilpraktiker.), ob man mit Akupunktur auch einen Schaden anrichten kann (z.B. Pneumothorax), wie die Meridiane eigentlich gefunden wurden, ob sie bei Tieren ähnlich verlaufen, wie der Akupunkturpunkt Magen 36 auf Chinesisch heißt und ob unser Papa Chinesisch kann.

Corona war insofern ein Thema, als dass von einem Genesenen nachgefragt wurde, wie lange er nun damit rechnen kann immun zu sein.

Wir kamen auch auf den Konsum von Drogen zu sprechen. Papa erklärte, dass Informationen im Körper über Moleküle übermittelt werden. Wirken auf den Körper Drogen ein, können diese Moleküle, die Informationen, verändert werden. Wir erfuhren von einem Patienten, der nach dem Konsum von Drogen in jungen Jahren eine Schizophrenie (eine psychische Erkrankung) entwickelte. Unser Körper sei noch in einer Umwandlungsphase, Drogen deswegen oftmals umso schädlicher. Es wurde nachgefragt, ob sich der Körper nicht einfach daran gewöhne und man mit der Zeit mehr wegstecke, wenn man als Jugendlicher mit dem Drogenkonsum beginne, aber Papa meinte, so liefe das eben nicht. Er brachte zudem an, dass Drogen nicht nur eine Sucht verursachen, sondern mit anderen Substanzen „gestreckt“ sein können, die teils mehr Schaden anrichten als die Droge selbst: z.B. Rattengift, Waschpulver oder noch härtere Drogen, die stärker süchtig machen sollen. Es sei im Sinne eines Drogenverkäufers, Abhängigkeit bei seinen Kunden zu bewirken.

Praktische Abschnitte des Besuches gab es ebenfalls. Ana stellte sich für eine Akupunktur zur Verfügung. Uns wurden auch andere Werkzeuge für Behandlungen gezeigt, wie z.B. ein Gua Sha-Stein und Schröpfköpfe. Die zwei Unterrichtsstunden vergingen sehr schnell und stießen meinem Eindruck nach auf viel Interesse.

Alex Trnoska (4A)