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Schulverbund
Graz-West



Kooperation einer AHS und fünf Hauptschulen im Grazer Westen und in Kalsdorf

Die Kooperative Mittelschule im Verbund verbindet die Ziele der Allgemeinbildenden Höheren Schule (Unterstufe) und der Hauptschule zu einem Schultyp.

Dieser beabsichtigt die Erhöhung der Bildungschancen der Kinder einer Region.
In Graz wird dieses Schulmodell in Form eines Schulverbundes an den Standorten Algersdorf, Karl Morre, Klusemannstraße, Puntigam und Straßgang angeboten.

Homepage des Schulverbunds Graz West



Bildungsstrukturelle Besonderheiten

Heterogene Schülerinnen und Schüleraufnahme und heterogene Klassenverbände   
An jedem einzelnen Verbundstandort werden AHS -reife und HS-Schüler aufgenommen, die Klassen sind bewusst heterogen zusammengesetzt.

Verschränkter Lehrerinnen- und Lehrereinsatz
An jedem Standort kommen sowohl AHS-Lehrerinnen und Lehrer als auch HS-Lehrerinnen und Lehrer zum Einsatz. Der Lehreraustausch erfolgt ausschließlich zwischen den Verbundschulen.

Teamteaching in D, E, M und in autonomen Schwerpunktsetzungen    
Um Schülerinnen und Schülern Entwicklungschancen zu gewähren, werden sie durch Innere Differenzierung unterrichtet.

Gleiche Berechtigungen: AHS- und HS-Abschlüsse an den Standorten
Drei Jahre erhalten die Schülerinnen und Schüler Zeugnisse der Neuen Mittelschule und erst im vierten Jahr nach Leistungen entweder ein HS- oder ein AHS-Zeugnis.

 

 


Didaktische Besonderheiten

Das Schulmodell verfolgt ein ganzheitliches Bildungskonzept. Es geht von der Annahme aus, dass Leistungen kognitiver, sozialer und kreativer Art und Lerninteressen, Lernbereitschaft und Lerntempo unterschiedlich sind. Erweiterte Unterrichts- und Beurteilungsformen fördern die Schülerorientierung. Die Öffnung der Schule unterstützt vernetztes Denken, Eigenverantwortlichkeit und Teamfähigkeit der Schülerinnen und Schüler, sowie die Lebensnähe des Unterrichts. Neue Gegenstände bilden Schwerpunkte und sensibilisieren soziales und ökologisches Verhalten

Schwerpunkte zum Auswählen durch Wahlpflichtfächer ab der 3. Klasse
Es besteht die Wahl zwischen
a) den zweiten lebenden Fremdsprachen Italienisch und Französisch oder
b) Mathematik/Informatik oder
c) Vertiefungsunterricht in Deutsch, Englisch und Mathematik
und die Wahl zwischen Textilem Werken oder Technischem Werken.

Profilbildung durch autonome Gegenstände:
Ökologie fasst Biologie und Geografie zusammen.
Soziales Lernen vermittelt Kommunikationsfertigkeiten.
Berufsorientierung in der 4. Klasse hilft bei der Wahl der weiteren Bildungs- bzw. Berufslaufbahn und
Mathematik/Informatik lehrt den Umgang mit dem PC.

Neue Lehr- und Lernkultur
Erweiterte Unterrichtsformen
Erweiterte Leistungsbeurteilung durch Lernzielorientierung
Offene Lernphasen
Projektunterricht
Fächer übergreifender Unterricht Fachphase
Themen zentrierter Unterricht
Kurstage


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Schulorganisatorische Besonderheiten

Die Organisationsstruktur der Schulen setzt auf Teamarbeit. Dies gewährleistet vernetzten Unterricht und die Verbreiterung der pädagogischen Führungsverantwortung auf eine mittlere Managementebene.
Die verbundweite Organisationsstruktur der Kooperation versteht sich als Netz für die Herstellung von Synergien bei der Leitung des Schulversuchs, Fortbildung und Entwicklungsarbeit, sowie Wissensmanagement und Öffentlichkeitsarbeit.
Für die Vernetzung gibt es eine Verbundkoordination, fünf Standortkoordinator/innen und fixe bzw. temporäre Kooperationsgremien. 
Die Aufgaben des Stufenteams sind die Unterrichtsplanung der Fächer übergreifenden Unterrichtsprojekte, Reflexion der Unterrichts- und Erziehungsarbeit in wöchentlichen Stufenteamsitzungen.

Das Kooperationsmodell als Organisationsstruktur für Administration und Leitung des Schulverbunds
Die Leiterkonferenz dient der Führungsarbeit und Administration im Verbund. Die Schulleiter sind gleichberechtigt, die Koordinatorin hat Sitz und Stimme und arbeitet im Auftrag der Leiterkonferenz. Die Standortkoordinatorenkonferenz betreibt Entwicklungsarbeit.

Das Kooperationsmodell als Organisationsstruktur für Lehrerfortbildung
Die Verbundkoordination erstellt ein jährliches SCHILF-Programm mit schulinternen und schulübergreifenden Veranstaltungen, das durch Mittel des Pädagogischen Institus für Steiermark bedeckt wird.

Das Kooperationsmodell als Netzwerk zur Unterstützung für Unterrichts- und Schulentwicklung sowie Qualitätsevaluation
Temporäre Kooperationsgremien werden für Projekte der Unterrichts- und Schulentwicklung und Qualitätsevaluation eingerichtet.

Das Kooperationsmodell als Organisationsstruktur für Wissensmanagement
Der Schulverbund betreibt als Reformmodell die Weitergabe von selbst generiertem Wissen in kollegialen Fortbildungsprogrammen und Publikationen. Internationale, nationale und regionale Schulbesuche werden nach Anfrage durchgeführt.

Das Kooperationsmodell als Organisationsstruktur für Öffentlichkeitsarbeit
Die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit der Verbundschulen dient der Information, der Weitergabe von Wissen, der Werbung und der Identitätsstiftung.

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