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Sprachwoche

 


Bericht von der Sprachwoche in Lignano - 4.Klassen



Am 18. September traf sich der Großteil der beiden Italienischgruppen der 4. Klassen bereits um 6:30 vor der Schule mit Frau Schirnhofer und Frau Pötsch, um mit ihnen gemeinsam recht zeitig die fünf Stunden an Fahrtzeit anzugehen, die es zu absolvieren galt, bevor wir uns an unserem Zielort Lignano voll der italienischen Sprache widmen konnten.
Als wir am Weg nach Italien waren, erreichte uns die Nachricht über den Zusammenstoß zwischen dem 33er-Linienbus der GVB mit dem GKB-Zug nahe unserer Schule. Zum Glück kam bei diesem Unfall keine SchülerIn und keine LehrerIn der Klusemann-Schule zu Schaden, und dennoch möchte ich dies jetzt nicht einfach übergehen, sondern den Angehörigen der verstorbenen Busfahrerin unser Beileid übermitteln bzw. den Verletzten viel Kraft für die Genesung wünschen.

Unsere Gruppe von vier Jungs und wohl in etwa fünf Mal so viel Mädchen bekam bei der Ankunft sogleich die Zimmer zugewiesen. Für uns vier Jungs wurde ein 6-Bett-Zimmer zur Verfügung gestellt, wodurch wir uns durchaus gemütlich im Zimmer ausbreiten konnten. Die Anmerkung über das kostenlose WLAN bei der Rezeption wurde von uns positiv aufgefasst. Die gesamte Gruppe begab sich vor den Maremoto-Einheiten zunächst zum Mittagessen, für mich z.B. Meeresfrüchte mit Nudeln, das wir in einem Lokal zu uns nahmen. Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt, wobei zwei davon gleich ihre erste Spracheinheit besuchten, während sich meine Gruppe zum Strand begab, um dort Beachvolleyball zu spielen. Unsere Spracheinheit folgte bald darauf, wobei wir von einer Sizilianerin unterrichtet wurden – mit dunklem Haar, dunkler Haut und in etwa einen Kopf kleiner als wir. 😉 Sie beherrschte zwar Italienisch, aber kaum ein Wort Englisch und schon gar kein Deutsch. In dieser ersten Einheit lernten / wiederholten wir, wie man sich auf Italienisch vorstellen kann.
Die weiteren Spracheinheiten an den Tagen darauf verbrachte meine Gruppe mit Chiara, einer Italienerin aus Udine, die unserem nördlichen Aussehen etwas mehr entsprach. Einzig ihr Teint verriet, dass sie wohl etwas mehr Zeit in der Sonne verbringt als die/der Klusemann-DurchschnittsschülerIn. Chiara konnte durchaus auch Englisch und war zudem sehr daran interessiert von uns ein paar Wörter Deutsch beigebracht zu bekommen. Nicht nur das, sie fragte auch z.B. nach typischen österreichischen Speisen – und wunderte sich darüber, dass aus Kürbiskernen Öl gemacht werden kann. Chiara freut sich stets, wenn wir Wörter fanden, die sich in Italienisch und Deutsch ähnlich sind, und wann immer das deutsche Wort vollkommen anders klang, erklärte sie uns, welch unglaublich schwere Sprache wir doch als Muttersprache hätten. Wir hörten uns Lieder an, wie z.B. „Da sola / In the night“ von Takagi & Ketra oder „Tutto per una ragione“ von Benji & Fede. Zu den Liedern bekamen wir Lückentexte und sollten die fehlenden Passagen auffüllen. Weitere Themen waren Gefühle („Come stai?“), frutti, colori, „la spiaggia“ und sämtliche italienische Begriffe zu Gegenständen, die man am Strand finden kann, vestiti, il corpo, la testa, „Mangiare e bere in Italia“ oder kleine Dialoge, die wir durchspielten.

Die Sporteinheiten wurden teils auch von Herren übernommen, so z.B. die Stand Up-Paddling-Einheit, welche ein cool wirkender Italiener mit Dreadlocks begleitete. Das Draufbleiben auf einem Board mit an die neun bis zehn anderen war eine alles andere als leichte Übung, mit den Boards für Einzelne ging es schon ein wenig leichter. In weiteren Sporteinheiten wurden ein Strandlauf, Water-Zumba, Hip-Hop-Tanz mit Drillerpfeifenbegleitung durch Lala oder Beachhockey angeboten. Die Disco war sehr eindringlich, die WienerInnen, die wir dort kennenlernten, und die bei der Heimreise im selben Bus mitfuhren wie wir, waren die eindeutig geschminktere SchülerInnengruppe (Ihr Aussehen dadurch um mindestens zwei Jahre nach oben geschraubt). 😉
Den krönenden Abschluss bildete am letzten Tag zu Mittag der feierliche Besuch einer Pizzeria, bei der wir uns noch einmal richtig verwöhnen ließen. Ja, von guter Küche verstehen die ItalienerInnen einiges!

Die italienischen BetreuerInnen vom Lehrpersonal über die KellnerInnen bis hin zum Hotelbesitzer waren durch die Reihe sehr freundlich und um uns bemüht. Für Martin gab es sogar drei Extrazuschläge bei der Kokos-Nachspeise, die ihm gar so sehr zusagte. Man fühlte sich bei der Betreuung sehr wohl und ich freue mich jetzt schon auf unseren nächsten Besuch bei Maremoto nächstes Jahr im Juni.

Benjamin Trnoska, 4A

 

 

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