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Kursphase

 


Bericht von der Kursphase der 2.a zum Thema Umweltschutz



12. November 2018:

Den ersten Projekttag begannen wir mit Spielen: Zuerst hielten wir uns am Gang in einer Reihe an den Händen und jeder sollte einmal durch einen der beiden Hula Hopp-Reifen steigen, die Frau Staud mitgebracht hatte. Nach dem Durchsteigen sollte jeder den Reifen für eine Weile übernehmen, bis wiederum der Nächste durchgestiegen war.
Später versuchten wir 23 SchülerInnen uns auf acht Sessel zu setzen! So teilten David P., Amara und ich uns einen Sessel, wobei Amara dabei stand.
Wir gestalteten ein Büchlein zum Thema „Nachhaltige Lebensmittel“. Wir überlegten, welch eine wichtige Rolle Wasser und Lebensmittel spielen. Wir machten Vorschläge, was unsere Familien und wir zu nachhaltigen Lebensmitteln tun können, z.B. Obst und Gemüse aus der Umgebung kaufen, nicht solche, die von weit her importiert werden müssen. Wir machten uns bewusst, wie viele Kilometer Lebensmittel zurücklegen müssen, bis wir sie in die Hände bekommen.

13. November 2018:

Den ersten Teil des Tages verbrachten wir mit Umweltspielen. Das erste Spiel meiner Gruppe (Moritz, Vanessa, Celina, Thomas und ich) war ein Müll-Memory, bei dem auf den einen Karten Müll, auf den dazu passenden der entsprechende Mülleimer abgebildet waren. Das zweite Spiel war ein Würfelspiel, bei dem man auf Felder mit Fragen gekommen ist, wie z.B. „Wo sollte man Öl eher nicht entsorgen?“. Manchmal gab es dazu drei Auswahlmöglichkeiten als Antwort, ansonsten musste man von selbst auf die Lösung kommen.
Im zweiten Teil des Vormittags beschäftigten wir uns mit den Re-Use-Boxen. Hierzu sollten wir mit unseren Gruppen ein Plakat entwerfen und uns überlegen, wie wir die Idee anderen Klassen präsentieren, damit möglichst viele Gegenstände (wie z.B. Bücher, Geschirr, Elektrogeräte, Werkzeug, Kinderspielzeug, Sportartikel, Schuhe, Kleidung) spenden, die nicht kaputt sind und von anderen, die dies brauchen können, wiederverwendet werden können. Wir übten auch unsere Präsentationen vor der Klasse. Die Boxen werden am Nikolaustag der Caritas gespendet.
Ich für mich lernte an dem Tag, dass man sich gründlich Gedanken machen soll, wo man seinen Müll hinwirft, und dass Mülltrennen gar nicht so einfach ist.

14. November 2018:

Für den heutigen Tag war ein Besuch bei der Firma Saubermacher am Plan, zu der wir mit Frau Schreibmaier, Frau Tröster und Herrn Schieder zu Fuß hingingen. Moritz, Alex P. und Alexandra kamen etwas später direkt zum Saubermacher nach.
300000 LKW-Ladungen voll mit Plastik werden pro Jahr aus der ganzen Steiermark zu dieser Sammelstelle gebracht. Wir standen heute neben Plastikbergen, die zirka die Größe von LKWs hatten. Maschinen sortieren den Müll aus, damit kein anderes Material unter dem Plastik ist, das weiterverarbeitet wird. Es ist wichtig, dass weiße und farbige Plastikflaschen nicht vermischt sind. Das aussortierte Plastik wird gesäubert und schließlich so aufgearbeitet, dass es wieder als Ausgangsstoff für z.B. Pullis aus Fleece dienen kann, oder aber auch als Material für die Herstellung von Flaschen. Tetra-Pack wird zu Zementfirmen gebracht – das Plastik wird dort verheizt und der Metallteil wird wiederverarbeitet. Autoreifen bestehen aus einem Gummianteil und aus einem Stahlgewebe. Auch das wird in der Zementfirma weiterverarbeitet.
Der Geruch bei Saubermacher war nicht allzu schlimm, der Lärm manchmal schon deutlich. Wir bekamen Kopfhörer, die einerseits den Lärm dämmten, und andererseits sprach unser Führer in ein Mikrofon und wir konnten ihn über den Kopfhörer hören.
Zum Schluss wurden uns die großen zirka 350 kg schweren Plastikwürfel gezeigt, die dann der Weiterverarbeitung dienen.

15. November 2018

Wir beschäftigten uns mit dem ökologischen Fußabdruck, also damit, ob wir mehr verbrauchen, als eigentlich von der Erde für jeden Menschen der Welt zur Verfügung gestellt werden kann. Hierbei wird darauf geschaut, ob wir zu viel mit dem Auto oder dem Flugzeug unterwegs sind, zu viel wegwerfen oder auf zu großem Wohnraum leben. Die Österreicher leben auf zu großem Fuß. Würden alle Menschen der Welt so luxuriös leben wie die Österreicher, dann bräuchten wir drei Erden!

Wir füllten einen Fragebogen aus, in dem wir uns Gedanken darüber machen konnten, wo wir uns umweltfreundlicher verhalten können, z.B. weniger Fleischprodukte essen, das Licht oder Geräte ausschalten, wenn man sie nicht mehr bracht, nicht heizen, wenn ein Fenster offen ist, die Räume nicht überhitzt beheizen, weniger Fernreisen machen, eher den Zug als das Auto oder das Flugzeug nehmen, Recyclingpapier kaufen, eher duschen als baden, das Wasser im Wasserkocher und nicht am Herd warm machen, …

16. November 2018

Frau Gailhofer musizierte mit einem Teil meiner Klasse mit Musikinstrumenten, die aus alten Materialien hergestellt waren, wie z.B. ein Rohr, das in zwei Hölzer gesteckt worden war. Zwischen den Hölzern war ein Gummiringerl mit einer Klangplatte gespannt. Andere Musikinstrumente waren verschiedene Schlagzeuge aus z.B. ausgedienten Frittierbehältern, die mit Schlagstöckchen bespielt wurden. Alte Plastikbecher wurden ebenfalls von uns als Klopfinstrument verwendet.
In der zweiten Hälfte des Tages spielten wir im gelben Turnsaal mit Herrn Dorn und Herrn Finder „Müllinsel“. Hierbei war eine Flasche von einem Ausgangspunkt über Hürden zu einem Zielpunkt zu bringen. Die „Ratten“ (MitschülerInnen) des Spieles sollten uns die Flaschen von unserem Zielpunkt, unserer Müllhalde, wegnehmen und zu ihrem Sammelplatz bringen.

Die Woche war sehr spannend und hat mir wirklich gut gefallen. Eventuell schauen wir uns in einer der nächsten Stunden noch als Ergänzung den Film „The green lie“ über Greenwashing an. Meine Highlights der Woche waren die Umweltspiele und der Saubermacher-Besuch.

Alex Trnoska (2.a)

 

 

 

 

 

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