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Theater

 


Thema Asyl – ein Theaterspiel



Mit einem Schauspiel wurden wir Drittklässler am 20. März dazu eingeladen, uns Gedanken zum Thema Asyl zu machen. Zwei Hauptakteure, ein Asylant aus dem arabischen Raum und ein weiterer aus Afrika, ließen uns in dem Theaterstück an den Beweggründen teilhaben, die einen Menschen veranlassen, seine Heimat zu verlassen, um an einem fremden Ort ein hoffentlich besseres Leben zu finden. War es die Familie, die der Syrer verloren hat, der Verlust dessen, was ihm lieb war, was ihn dazu trieb fortzuziehen? Ist es tatsächlich vorstellbar, dass ein YouTube-Video mit dem verlockenden Versprechen, dass man in diesen reichen Ländern in Europa mit dem richtigen Job 1000 Euro pro Monat und mehr verdienen kann, für manch einen jungen, in ärmlichen Verhältnissen lebenden Menschen Anlass genug bietet, seine Heimat zu verlassen, um z.B. in Österreich sein Glück zu suchen?

Was erwartet einen Asylanten wirklich hier bei uns? In dem Stück spielte man verschiedene denkbare Enden vor – einerseits die Variante, dass die persönlichen Grenzen, Beschränkungen durch z.B. den Glauben, ein tief verankertes „Ich darf das nicht“ oder „Ich darf das“ nicht gleich abgelegt werden, bloß weil eine Staatsgrenze überschritten wurde. Andererseits bedeutet ein neues Land ein neues Umfeld, andere Menschen, andere Lebensumstände, die auf jemanden, der zugereist ist, einwirken. Wie die Geschichte eines jeden einzelnen Asylanten weitergeht, hängt wohl von seinem Schicksal ab, von eben den genannten Faktoren. Alles scheint möglich, während die einen im Asylantenheim verbleiben, fassen andere tatsächlich Fuß und schaffen Neues, Wertvolles.

Die Schauspieler stellten ihre Darbietung abwechselnd dar, mal war der eine auf der Bühne und der andere hinter den Bildern mit Rahmen, um Musik einzuspielen, und umgekehrt. Einige SchülerInnen wurden ins Schauspiel mit einbezogen, durften das Meer oder die Tanzpartnerin spielen.

Uns sollte das Stück wohl vermitteln, dass jeder Asylant eine eigene Persönlichkeit ist, keiner ist wie der andere. Während es dem einen womöglich tatsächlich schwerfällt oder gar unmöglich ist, sich einzugliedern, bringt der andere hierfür beste Voraussetzungen mit. Womöglich wollte man uns mit dem Stück spielerisch bitten, Zugereiste nicht alle in einen Topf zu werfen und im Zweifelsfall dem Einzelnen eine Chance zu geben.


Benjamin Trnoska, 3a Klasse

 

 

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