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Menschenrechtstag

 


„Fair Trade“ am Menschenrechtstag

Am heutigen Menschenrechtstag fand sich eine Afrikanerin namens Marie in unserem Klassenzimmer (3a) ein, die nach Österreich gekommen war, um hier zu studieren. Ihr war es ein Anliegen, uns mitzuteilen, dass es genauso wenig ein „Afrikanisch“ wie auch kein „Europäisch“ gibt. Afrika sei ein sprachlich sehr vielfältiges Land, oftmals mit vielen kleinen Bevölkerungsgruppen mit eigener Sprache. Unsere Besucherin erzählte uns auf Deutsch mit französischem Akzent von der Arbeit auf Kakaopflanzen-Plantagen und verdeutlichte uns, welche Bedeutung „Fair Trade“ für das Ursprungsland und jene Menschen, die die Rohstoffe für unsere Schokolade liefern, hat. Uns wurde ein Kurzfilm gezeigt, in dem ein Vater darüber berichtete, dass seine Kinder selbstverständlich auf der Plantage arbeiten müssten, da es anders gar nicht ginge. Er habe sogar eine Art Sklaven, einen 15-jährigen Jungen, angekauft, der bei der aufwendigen Arbeit zupacken müsse. Maries Vater war ebenfalls Bauer, jedoch im Gegensatz zu vielen anderen ein Einzelkind, womit er es sich schließlich leisten konnte, Marie zum Studium nach Europa zu schicken. Oftmals wird der Ertrag der Kakaopflanzen von allen Bauern eines Dorfes gesammelt und als Gesamtpaket weiterverkauft, der Verdienst davon wieder auf alle Bauern des Dorfes aufgeteilt. Manch einer hatte noch nie das Vergnügen, das eigentliche Endprodukt überhaupt mal gekostet zu haben. Uns sollte Maries Schilderung wohl verdeutlichen, dass wir beim Einkauf von Schokolade bewusster auf „Fair Trade“ achten sollten, aber auch, in welch einem Luxus wir leben, da der Konsum von Schokolade für uns so leicht möglich ist, dass es zur Selbstverständlichkeit geworden ist.

Benjamin Trnoska

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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