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Staatsmeistertitel

 

Österreichischer Handball-Staatsmeistertitel im Bewerb 1./2.Klassen Clubless

BG/BRG/NMS Klusemann schafft zum zweiten Mal in der Schulgeschichte den Österreichischen Handball-Staatsmeistertitel im Bewerb 1./2. Klassen Clubless!!!!!!!!

Ich weiß gar nicht, wo anfangen nach diesem Ende. :-)
Jedenfalls, am Ende (des Turnieres*) Jubel ohne Ende, wobei es anfangs gar nicht so aussah,
wie es später jeder (der anwesenden TrainerInnen und SpielerInnen) bewundernd auch-sah (Achtung Reim – so wie sich im Endeffekt für uns alles bei diesem Turnier reimteJ).
Reim in der Form,  dass die Klusemannschüler (als Bezirkssieger Graz, als Landesmeister Steiermark, als Regionalsieger Süd-Ost mit Burgenland, Steiermark, Kärnten) im Finale der beiden besten Mannschaften Österreichs den Längeren (Zündholz) ziehen und haben (Atem) würde.
Aber alles der Reihe nach:
Zehn handballinfizierte Jungs (1b Krammer Jonathan, 1 d Kart Talha, 2a Mugli, 2 c Paul Fortmüller, Konstantin Rieger, Timo Lattinger, Emike Ibiabegwe, Lukas Posch, Thomas Gschier, Angelo Nenadic) machten sich mit zwei Handballveteranen (Hr. Finder, Fr. Wegscheider) auf den Weg, um den heiligen schulischen Handballgral in dieser Altersklasse in Richtung Graz und Klusemannstraße zu lenken.
Voraussetzungen dafür schaffte unser sportaffiner Hr. Direktor Tasch mit der wöchentlichen Zur-Verfügung-Stellung eines Turnsaales über 2 Schuljahre hinweg morgens in der Früh beim sogenannten „Morgentraining“. Umsetzen durfte ich es mit zusätzlich einer zweistündigen Unverbindlichen Übung mit Handball als Thema. Heroisch (im wahrsten Sinn des Wortes, wir kennen die Qual- des- um- eine- Stunde- früher- Aufstehens als Eltern) unterstützt von selbigen, die ihre Kinder teils privat, zumindest aber wie gesagt  eine Stunde früher als regulär einmal in der Woche in die Schule führten/ schickten.
Naja, und jetzt in medias res:
Nach dem Durchmarsch durch alle Qualifikationen bis zur Österreichischen Meisterschaft mit Rankweil (Vorarlberg), Borromäum Salzburg (Salzburg), Enzersdorf (NÖ, als Talenteschmiede für Hypo Südstadt etc.), Gföhl (NÖ), Ingeborg-Bachmann-Gym Klagenfurt kennen wir unsre eben erwähnten Gegner gar nicht – und müssen in der Eröffnungspartie am Montag, den 2.10. eine bittere, aber einigermaßen klare Niederlage (6:8) gegen den erklärten Favoriten NÖ 1, SC Enzersdorf einstecken. Spielverlauf: Enzersdorf führt nach 4 Minuten 5:0, alle Treffer erzielte ein „Wunderwuzzi“ aus den gegenerischen Reihen, der in jeder Bundesliga-Unter-21 sein Leiberl gehabt hätte…
Doch nach diesen ersten Schreckminuten halten die Jungs um Konstantin Rieger konsequent dagegen und sind spielerisch insgesamt besser als die favorisierten Niederösterreicher.
Alle Experten glauben (auch wir) nach dem Schlusspfiff, mit Enzersdorf den unschlagbaren Meister schon gesehen zu haben.
Doch es sollte anders kommen…
Vor dem Abendessen dann die zweite Partie. Wir wissen nicht, wo wir leistungsmäßig stehen, die Aufholjagd gegen Enzersdorf nach dem 0:5-Rückstand gibt uns allerdings Hoffnung; Frau Wegscheider und ich „bauen“ die Jungs mental wieder auf.
Gegner ist Rankweil, die Nummer 1 aus Österreich-West. Das Match wogt hin und her, amol der Gigl, amol der Gogl;-). Thomas Gschier am rechten Aufbau, Konsti am linken Aufbau, Mugli im Tor, Timo Lattinger am linken Flügel und Emike am rechten Flügel behalten die Nerven und siegen verdientermaßen 8:7. Großartig, Jungs! Alles noch offen…vamos!!!
Dann ein cooler Abend mit einem coolen Shoot-Out nach dem Abendessen, ein undiszipliniertes, unprofessionelles 3 c-Zimmer (Wermutstropfen!!!), ein frühes Frühstück und um 8 h 40 die 3. Partie gegen die „Riegel“ aus Salzburg:
Anfangs „ a schware Partie“, dann (nach grandiosem Spiel, auffällig dabei Pauli Fortmüller mit super defensiver und offensiver Leistung) eine klare Sache mit 14:7. Friede? (Nachtruhe!)-Freude (14:7)-Eierkuchen (Mittagessen?)

Eine Stunde später die nächste „schware Partie“ gegen NÖ 2 (Sportmittelschule Gföhl): Gewinnt Gföhl, sind sie im Finale; uns reicht ein Unentschieden: Und das Match ist wieder kein Honiglecken und wir gewinnen es schlussendlich nach einer großartigen Partie von Thomas Gschier mit 9:8. Die Serotoninausschüttung ist riesengroß: WIR SIND IM FINALE UND ZUMINDEST ÖSTERREICHISCHER VIZEMEISTER, auch net schlecht, oder? Und kleinmütiger Zusatz: „….gegen NÖ1, Enzersdorf „ ,mit ihrem „Wunderwuzzi“, den es zu halten gilt (was aber bis dato im Laufe des Turnieres niemandem gelang).

Das Finale beginnt um 10 h 40. Wir gehen nach griechischem Philosophenvorbild vor dem entscheidenden Spiel ins Freie und machen im leichten Salzburger Nieselregen im Gehen die Spielerbesprechung. Die Jungs sind fokussiert. Emi mit seinen 1 m 85 muss den „Wunderwuzzi“ decken, Konsti und Thomas müssen doppeln, falls Wunderwuzzi Emike entgleitet. Den Rest muss Mugli als Goalie erledigen. Und ja kein 0:5-Rückstand mehr, meine Jungs!!!

Das Schönste an der Traumfinale-Geschichte:….gesagt, getan!!!! Die Jungs haben genau das getan. Anfangs 2:0 zurück, dann Ausgleich zum 2:2, dann kontinuierlich ein, zwei Tore vorne; (das Spiel dauert 15 Minuten); drei Minuten vor Schluss das bemerkenswerte Score von 11:9 für uns. Hinten rackern, vorne zwei drei schnelle Schritte, zwei drei schnelle Passes , Lücke, Wurf und Tor. Die Experten und ZuseherInnen reiben sich ungläubig die Augen und präsentieren mir immer wieder ihre hochgestellten Daumen; sie halten zu uns, zur sympathischen Multikulti-Mannschaft aus Graz. Und dann reichts doch nicht: 20 Sekunden vor Schluss gleicht Enzersdorf aus zum 12:12.

5 Minuten Pause und dann das SHOOT-OUT (quasi Penaltyschießen mit Gegenstoßpass mit jeweils fünf genannten Werfern). Dann muss es eine Entscheidung geben.

Angelo Nenadic hat Nerven wie Drahtseile: Er erzielt für uns als erster Werfer das erste Tor. Der gegnerische erste Werfer übertritt. 1:0 für Klusemann. Emi läuft an – und trifft, alles korrekt. 2:0 für Klusemann. Der zweite Werfer von NÖ1 wirft so schwach, dass Mugli locker hält. Nr. 3, Thomas Gschier, verwirft leider. Nr. 3 v. NÖ 1 trifft: 2:1.
Paul (unser 4. Werfer) verwirft, NÖ-Werfer Nr. 4 verwirft ebenfalls. Konsti (unser 5. Werfer) läuft an, und verwirft. Hitchcock schau owa! Nr. 5 von NÖ kann jetzt noch mit dem letzten Wurf ausgleichen, wenn sie trifft. Man hört eine Stecknadel fallen – uns stockt der Atem, der Spieler steigt in die Höh´und scheitert an Mugli, der den Ball mit der Hand an die Latte lenkt und von dort rollt der Ball mittlerweile unbeachtet, weil vom Jubelgeschrei des Klusemannteams und vom bewundernden Applaus der ZuseherInnen übertönt und überlagert, die Torauslinie entlang.

Burschen, ihr habt das großartig gemacht; das wird uns immer verbinden und das wird a bissl in unserer „Festplatte“ bleiben.WIR SIND DIE BESTE HANDBALLMANNSCHAFT ÖSTERREICHS IN DIESER ALTERSKLASSE!!!!!

Am Schluss noch meine Message: Geht’s bitte zu einem Handballverein, wer noch „vereinsfrei“ ist. Ihr habt eine große Handballzukunft vor euch….


Klaus Finder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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