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Kreativwoche 7.C

 


Kreativwoche der 7.c in Berlin



Was kann man sich darunter vorstellen?  Was haben wir da gemacht?  War’s cool?

Ausgangspunkt war die Idee, eine Stadt anders kennenzulernen als auf dem üblichen Weg. Nämlich nicht aus dem Reiseführer, geschweige denn über einen Sightseeing Trip, obwohl: ganz ohne geht’s wohl nicht, wir besuchten z.B. auch die Dachterrasse und die Kuppel des Reichstags.

Zugang sollten wir über andere Kanäle finden, und zwar über Bildende Kunst,  Literatur und Film.

So sahen wir z. B. schon im laufenden Schuljahr den Film Lola rennt, der in Berlin gedreht wurde, und im Zuge einer speziellen Führung zum Thema „Filmstadt Berlin“ suchten wir unter anderem einen Drehort auf, nämlich das Haus, in dem Lola wohnt und von wo jede der drei Sequenzen ihren Ausgang nimmt. Ein anderer Drehort dieses Films, den wir im Laufe der Woche immer wieder sahen, war die Oberbaumbrücke, über die Lola ja läuft und die die bis  Nov. 1989 geteilte Stadt seither wieder verbindet; soviel zur Symbolkraft dieses Drehorts!

Andere Filme, die behandelt wurden, waren Victoria, Tribute von Panem – Mockingjay, Emil und die Detektive, Unknown Identity und Wir Kinder vom Bahnhof Zoo.

Auch schon vor der Kreativwoche lasen wir gruppenweise einen von mehreren zur Wahl stehenden Romanen, die ihren Handlungsort in Berlin haben. Das waren ganz moderne  wie Truggestalten, Ellbogen, oder Sommerhaus, später. Aber auch Blutsbrüder, Berlin Alexanderplatz oder Spazieren in Berlin zählten dazu – die alle vor ca. 100 Jahren geschrieben worden sind, also vor einer halben Ewigkeit.

Vor Ort hatten wir dann an einem Nachmittag Gelegenheit zu überprüfen, wieweit sich die Vorstellung des Lesers/der Leserin mit der Realität deckt, nachzuspüren, ob die Gefühle, die wir beim Lesen empfanden, in der Wirklichkeit nachvollziehbar sind oder ob es einen großen Unterschied gibt.

Unser Schwerpunkt war aber sicher der 2-tägige Graffiti-workshop, den ein „echter“ Graffiti-Künstler, nämlich size2 mit uns gestaltete. Dazu gehörte z.B. ein Besuch der east-side-gallery, die ja aus inzwischen berühmt gewordenen, nach dem Mauerfall entstandenen Graffitis besteht. Zu sehen sind unter anderem ein Trabi, der durch die Mauer bricht und der Bruderkuss von Breschnew und Honecker. Aber auch großflächige Arbeiten, die ein Gerüst benötigen oder Graffitis, die eine Autowaschanlage - bekannt aus einer Fernsehserie – verschönern, lernten wir auf unserem Spaziergang kennen.

Auch suchten wir an einem Nachmittag Herzen – das konnten gemalte, gesprayte und gezeichnete sein und fotografierten uns auf unterschiedliche Art und  Weise. Das konnte auf europäische Art oder asiatische Art geschehen, was macht da wohl den Unterschied aus?

Aber nicht nur passiv sein war angesagt, nein, wir durften uns selbst an einem von uns selbst gewähltem Motiv erproben; wir fertigten in Gruppen mehrere Graffitis an – das war der gefühlte Höhepunkt der Kreativwoche.

Günter Siegel

 

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