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2.a Selbstversorgertage

 


Selbstversorgen in den Seetaler Alpen



Man wächst ja bekanntlich mit seinen Herausforderungen, und so stellte sich meine Klasse, die 2a, mit unseren LehrerInnen Frau Pilz, Frau Müllner und Herrn Buchgraber und Jens einer solchen in Form von „Wie überleben wir in einer Selbstversorgerhütte?“ Vor unserem Ausflug wurde bereits geplant, welches Team sich wann um welches Essen kümmert bzw. was überhaupt am Speiseplan stehen soll. Frau Pilz machte sich auf den Weg, um unsere zunächst geplante Hütte unter die Lupe zu nehmen und letztendlich noch eine andere Hütte zu organisieren, die zwar sauberer, aber auch kleiner als die zuerst vorgesehene war. Essen wurde von Frau Pilz und Frau Müllner in Dimensionen eingekauft, die gleich mehrere Einkaufskörbe füllen konnten.
Das Kochen wurde von uns recht gut gemeistert. Frau Müllner als ständige Kochbegleitung und Küchenaufsicht war mit der Zeit etwas arm, da sie kaum mehr aus der Küche rauskam. Dass wir an die 30 Personen in eine Hütte, die als für an die 20 Personen passend angeschrieben war, eingezogen sind, verursachte doch immer wieder mal ein Gefühl von „Wir rücken ja extra eng zusammen“. Manche von uns schliefen am Boden auf Isomatten, wobei Frau Pilz drei davon in ihrem Gepäck hatte.
Das Programm bestand aus Wandern oder Spazierengehen, je nachdem, wozu man sich berufen fühlte (manche auch zu keiner der Möglichkeiten). ;-) Die über vier Stunden lange Wanderung mit Frau Pilz war mein persönliches Highlight dieses Aufenthaltes. Teresa, Theresa, Amra, Julia, Mugli und ich meisterten an die 700 Höhenmeter, wobei Frau Pilz uns mit Bananen, Äpfeln und Marillen am Laufen (ähm, Wandern) gehalten hat. Sie schaute auch gewissenhaft darauf, ob wir wohl alle gut mit Sonnencreme eingeschmiert waren. Als die letzten Kräfte zu schwinden drohten, gab es noch ein wahres Pilz-Geheimmittel, nämlich Traubenzucker, nach dessen Verzehr Mugli tatsächlich wieder wie neu weiterwanderte. Es toll, auch Jens dabei zu haben. Er erwies sich immer wieder als angenehmer Ansprechpartner und war mehr als „nur“ Laurins Begleiter.
Nach den drei Tagen zeigten jedoch alle Erschöpfungserscheinungen. Ich denke, einige werden dann wieder zu Hause die Beine hochgelegt, ihr Handy nach drei Tagen Entzug feierlich in die Hand genommen und wohl das Gefühl von „Jetzt ist es nicht mehr eng“ genossen haben. :-)

 

Benjamin Trnoska

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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