Darauf einigte sich die Generalvollversammlung der UNO vor bereits 63 Jahren. Der Grundgedanke der Menschenrechte existiert aber schon viel länger. Da mutet es doch sehr skurril an, dass nach wie vor Menschen ungerecht behandelt, in unterschiedliche Klassen eingeteilt, gefoltert oder gar ermordet werden! Die Ereignisse des Arabischen Frühlings halten uns dies wieder unmittelbar vor Augen. Auf Grund dessen hielt es unsere Schule für unumgänglich den Festakt zum heurigen Menschenrechtstag unter dieses Leitthema zu stellen.
Dank eines abwechslungsreichen Programmes wurde den SchülerInnen, sowie den LehrerInnen die Problematik der Nordafrikanischen Revolutionen vor Augen geführt. Die kreativen Beiträge unserer SchülerInnen regten durch ihre Vielfältigkeit zur Reflexion an. So wurden neben szenischen Darstellungen, Sprechchören und Flashaktionen auch die gelungenen musikalischen Darbietungen an das Leitthema angepasst – danke Frau Mag. Lenger! Die beiden glänzenden Moderatoren Dohr Elija und Klöckl Patrick führten wortgewandt durch das buntgemischte Programm.
Höhepunkt des heurigen Festaktes war die Rede von Mag. Matthias Kettemann. Der Mitarbeiter des Institutes für Völkerrecht an der Karl Franzens Universität Graz vollbrachte das schier Unmögliche: mit pädagogischem Feingefühl eine Skizzierung der aktuellen Ereignisse und Ursachen der Nordafrikanischen Revolutionen zu geben – dies innerhalb weniger Minuten! An dieser Stelle sei ihm Dank und Anerkennung ausgesprochen.
Nach den ersten beiden Stunden widmeten sich die einzelnen Klassen unterschiedlichen menschenrechtlichen Schwerpunkten. In Form von, teils von LehrerInnen entworfenen und teils von professionellen MitarbeiterInnen unterschiedlicher Menschenrechtsorganisationen gestalteten, Workshops konnten unsere SchülerInnen tiefere Einblicke in die Thematik der Menschenrechte erlangen.
Die im Vorfeld, durch harte Arbeit und mit Hilfe engagierter SchülerInnen, verwirklichte Installation zum Thema Todesstrafe – danke Mag. Honsel – erinnerte uns auch räumlich und akustisch an das Beschneiden der Menschenrechte. Zu guter Letzt wurde auch den berühmten Personen rund um die Menschenrechte Tribut gezollt. So erinnerten individuell gestaltete Plakate an den einzelnen Klassentüren an die Vorreiterarbeiten von vielen Friedensnobelpreisträgerinnen und Trägern (Hier gebührt der Dank den vielen KollegInnen, die sich der Gestaltung, zusammen mit den SchülerInnen, angenommen haben!).
Somit kann konstatiert werden, dass dank der motivierten Mitarbeit vieler SchülerInnen, so wie auch vieler LehrerInnen ein ereignisreicher Tag unter dem Motto „Menschenrechte“ abgehalten werden konnte. – Vielen Dank
Andreas Reinhardt (i.V. MR-Team)
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