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Am Montag, dem 19.09.2011, traten die 8a und ein Bruchteil der 8b ihren letzten gemeinsamen Schulausflug an. Die erste Station hieß München, genauer gesagt das Atomkraftwerk Isar 2. Obwohl wir eine stundenlange Busfahrt hinter uns hatten und unsere Pause im tiefsten Schneegestöber verbrachten, öffneten sich unsere Augen beim Anblick des riesigen Kühlturms von Isar2 schlagartig wieder.
Nach der Besichtigung des AKWs ging es dann sofort ins Quartier, wo wir uns schnell für das Erlebnis schlecht hin fertig machten – das Oktoberfest. Da es zufälliger Weise zu dieser Zeit stattfand, wir von sehr netten und liberalen Lehrern begleitet wurden und wir eine äußerst vertrauenswürdige Klasse sind, durften wir einen Abend lang zu den feiernden Massen am größten Volksfest der Welt gehören. Nach dieser etwas verkürzten Nachtruhe fuhren wir am Dienstag zum Max-Planck-Institut, wo wir in einem Workshop unsere DNA aus der Mundschleimhaut sichtbar gemacht und einiges zur Neurobiologie gehört haben. Somit war die Station Deutschland abgehackt und es ging weiter in die schöne Schweiz.
In Basel angekommen fielen wir alle in unsere Betten und holten den wohlverdienten Schlaf nach. Am nächsten Tag, Mittwoch, begaben wir uns mit neuem Elan zum Pharmakonzern La-Roche wo wir einen detaillierten Einblick in die Herstellung eines Medikaments bekamen und auch über Diabetes und die Planung und Durchführung einer Molekülsynthese viel Neues dazu gelernt haben. Doch ich glaube, wenn wir an Roche denken, so erinnern wir uns vor allem auch an das 3 Gänge Menü der Extra-Klasse, zu dem wir eingeladen waren. Den Tag darauf besuchten wir unsere dritte Station: Villigen , wo wir das Paul-Scherrer-Institut besuchten. Dort bekamen wir einiges geboten: Vom Vakuumlabor, über das Schalllabor, bis hin zum Teilchenbeschleuniger SLS.
Nach diesen sehr ausfüllenden Programmpunkten, machten wir uns auf den Weg nach Zürich. Der Abend durfte individuell gestaltet werden und so machten wir die wunderschöne Stadt Zürich unsicher. Allzu viel konnten wir uns dann doch nicht leisten, da die Schweiz circa 50% teurer ist als Österreich. Der darauffolgende Tag stand unter dem Motto „Finde den Täter“. Mithilfe von DNA-Analysen: PCR und Gelelektrophorese sollten wir den Täter finden. Mit Labormänteln und Handschuhen bewaffnet machten wir uns an die Arbeit um den Täter zu identifizieren. Dies gelang den Meisten und so war auch die letzte Station „CSI Zürich“ erfolgreich abgeschlossen. Eine kleine Gruppe von uns konnte das „C.elegans Praktikum“ besuchen, wo man genetische Veränderungen an Würmern durchführt. Auch den letzten Abend konnten wir in Zürich am Ufer der Limmat ausklingen lassen.
Wenn wir an diese Reise zurück denken, dann denken wir an eine Woche voller neuer Eindrücke, neuem Wissen und einem Klassenzusammenhalt, der fast nicht zu übertreffen ist. Ein großer Dank geht an unsere Lehrer Frau Kronabitter und Herrn Klug, die für uns diese wunderbare Reise super organisiert haben und uns so einen perfekten Abschluss der Klassenreisen ermöglicht haben.
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